Rezension zu Maddie: Der Widerstand geht weiter von Katie Kacvinsky

Maddie - Der Widerstand geht weiter  - Katie Kacvinsky, Ulrike Nolte

Während mir der erste Band von Kacvinskys Dystopie-Reihe alles in allem ganz gut gefallen hat, hatte ich mit diesem zweiten Band hier anfangs einige ernsthafte Probleme. Ich bin einfach beim besten Willen nicht in die Geschichte hineingekommen.

Während ich Maddie im ersten Buch als sehr sympathischen und realistischen Charakter empfunden habe, war sie mir hier im zweiten Band verdammt unsympathisch. Vielleicht lag es am wachsenden Einfluss von Justin, den ich schon im ersten Band nicht besonders toll fand, aber irgendwie war mir Maddie einfach unsympathisch.

Dadurch hat sich der Beginn des Buchs für mich sehr hingezogen, er wirkte langatmig und konstruiert und hat mich fast dazu gebracht, das Buch wieder wegzulegen. Dass ich es dann doch nicht gemacht habe, geschah einfach nur deshalb, weil mir der erste Buch so gut gefallen hat.

Und es ist ja auch wieder besser geworden. Die Charaktere sind im großen und ganzen doch sehr gut konstruiert geblieben und vor allem das Konzept der Jugendstrafanstalt hat mich fasziniert, da es auf eine unheimliche Weise sehr realistisch umgesetzt wurde.

Alles in allem konnte die Fortsetzung nicht mit dem ersten Band mithalten, sie ist allerdings durchaus gut und nicht so schlecht, wie ich nach dem schleppenden Anfang erwartet hatte.

Quelle: http://anima-libri.de/rezension/katie-kacvinsky-maddie-der-widerstand-geht-weiter