Rezension zu Dancing Jax: Zwischenspiel von Robin Jarvis

Zwischenspiel  - Robin Jarvis

Und erneut hat mich Jarvis mit seiner überaus ungewöhnlichen Geschichte ganz und gar in seinen Bann gezogen. “Dancing Jax: Zwischenspiel” ist erschreckend und grausam und so ganz fern von jeglichem Jugendbuchklischee. Nachdem ich im ersten Buch eine ganze Weile gebraucht habe, um mich mit Jarvis düsterer Erzählung anzufreunden, fiel es mir hier erfreulich leicht wieder in diese Welt einzutauchen.

Dabei unterscheidet sich der zweite Band deutlich vom ersten. Und trotzdem konnte er meine wirklich hohen Erwartungen mehr als nur erfüllen. Der Schreibstil ist ebenso flüssig und fesselnd wie zuvor, die Handlung allerdings ist erst einmal gänzlich anders. Natürlich bleibt das Grundszenario das selbe, die Charaktere wechseln allerdings weitgehend, besonders die, die im Fokus der Geschichte stehen. So lernt man in “Zwischenspiel” eine ganze Reihe neuer faszinierender Charaktere kennen, die alle ganz unterschiedlich sind und mit ihren ganz individuellen Geschichten daher kommen, die dem Leser von Jarvis aber alle gleichermaßen ans Herz gelegt werden und die ich oft auch auf Anhieb ins Herz geschlossen habe.

Dazu kam die Geschichte selbst: Im Zentrum stehen hier nun die Kinder und Jugendlichen, die gegen den Einfluss von Dancing Jax immun sind und nun in Boot Camp ähnliche Lager verschleppt werden. Ein wirklich eindruckvolles und emotionsgeladenes Szenario, das der Autor mehr als nur gelungen umgesetzt hat. Dabei ist eine komplexe und vielseitige Geschichte entstanden, die mich von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt hat und die randvoll ist mit ganz unterschiedlichen Charakteren.

Eine Fortsetzung, die mich voller Spannung auf den dritten Band warten lässt und die sogar noch ein bisschen besser war als der erste Band. Daumen hoch, volle Punktzahl und eine dicke Empfehlung daher für “Dancing Jax: Zwischenspiel”!

Quelle: http://anima-libri.de/rezension/robin-jarvis-dancing-jax-zwischenspiel